Physik 10 · Bewegung und Kräfte
Schiefe Ebene
Auf einer geneigten Ebene zerlegt man die Gewichtskraft FG in zwei Teile: Die Hangabtriebskraft FH = FG · sin α zieht den Körper die Ebene hinab, die Normalkraft FN = FG · cos α drückt ihn auf die Ebene. Von FN hängt die Reibung ab.
So gehst du vor
- 1Ziehe die Ebene am orangen Griff auf die gewünschte Neigung oder nimm den Regler.
- 2Wagen: Lies am Kraftmesser die Hangabtriebskraft ab und übernimm sie in Tabelle A. Wiederhole für mehrere Winkel.
- 3Stelle die Lichtschranke ein und tippe „Loslassen“. Die Uhr läuft ab dem Loslassen und stoppt an der Lichtschranke. Übernimm die Werte in Tabelle B.
- 4Klotz: Tippe bei kleiner Neigung „Loslassen“ und erhöhe die Neigung langsam, bis er rutscht. Übernimm den Winkel in Tabelle C.
Kraftmesser
1,68 N
Lichtschranke
–,––– s
Rutschwinkel
–,– °
Grau gestrichelt: die Zerlegung als Rechteck.
Körper
Neigung α
20,0 °Masse m
500 gLichtschranke bei x
1,0 mA Hangabtriebskraft: FH über sin α
Miss bei fester Masse. Im Diagramm: FH über sin α, die Steigung ist die Gewichtskraft FG.
| Nr. | Neigung α in ° | Kraft FH in N |
|---|
B Beschleunigung: x über t²
Miss bei fester Neigung für mehrere Orte. Aus x = 12 · a · t² folgt: Die Steigung ist a2.
| Nr. | Ort x in m | Zeit t in s |
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C Haftreibung: Rutschwinkel
Am Rutschwinkel gilt FH = μH · FN, also μH = tan αR. Der Winkel streut von Versuch zu Versuch.
| Nr. | Versuch Nr. n | Rutschwinkel αR in ° |
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Aufträge
- Stelle α = 30° ein und betrachte die Zerlegung. Wie groß ist FH im Vergleich zu FG? Wie groß wird FN bei 0° und wie groß wäre sie bei 90°?
- Miss mit dem Wagen FH für fünf Winkel und bestimme aus Tabelle A die Gewichtskraft. Stimmt sie mit m · g überein?
- Miss bei 10° für vier Orte die Zeit und bestimme a. Vergleiche mit g · sin α.
- Hängt a von der Masse ab? Sage voraus und miss. Begründe mit F = m · a.
- Bestimme für den Holzklotz in fünf Versuchen den Rutschwinkel und daraus μH. Warum hängt der Rutschwinkel nicht von der Masse ab?
- Lass den Holzklotz bei 35° rutschen und bestimme aus a die Gleitreibungszahl μG. Warum ist sie kleiner als μH?
- Bestimme μH und μG von Körper X. Löse erst danach auf.